FLB    -    Dialekt-Rap aus Basel

Single Gäld in der Radio- und Maxi-Version 

Der «kleine Mensch» und das grosse Geld: Der Song kommt verpackt als Dialekt-Rap und getrennt als «Radio Edit» und «Maxi-Version» auf den Schweizer Musikmarkt; wohlgemerkt nicht als gewohnter und moderner Rap, sondern im ursprünglichen Sinne von Rap als «Sprechgesang».

„Gäld“ handelt von der Wut und Ohnmacht der «einfachen Menschen», von Konsumenten, Arbeiter, Angestellten, Mütter und Väter, die durchhalten und sich tagtäglich ins Zeug legen, obwohl ihnen Ende Monat nie genug übrig bleibt für ein Leben in Würde; Menschen die auf vieles verzichten müssen und über die der Volksmund sagt, «Zu wenig zum leben, zu viel zum sterben.». Was bleibt sind die Träume, von denen sich der eine oder andere sogar erfüllt; bloss nie aufgeben!

Hinter FLB steht ein Texter, der seine Message weitergeben möchte. Es geht ihm nicht darum, in eine musikalische Schublade zu passen, sondern vielmehr um den Inhalt, den Text eben. Die Zeit ist reif für diesen Song, in diesem Sinne: Weg von «Geld oder Leben», hin zu «Geld und Leben»! 

   

Facts zur Single Gäld

Gäld (Radio Edit) 3:12

ISRC: CH6541742441
Text: Francis Louis Bandelier Komposition: Martin Häne Label: iM Digital
Vertrieb: iMusician
GTIN: 7 630047 167058




Gäld (Maxi-Version) 5:05

ISRC: CH6541742609
Text: Francis Louis Bandelier Komposition: Martin Häne Label: iM Digital
Vertrieb: iMusician
GTIN: 7 630047 167171 




FLB - BIOGRAFIE

Rap in seiner ursprünglichsten Form, nämlich als „Sprechgesang“, so präsentiert uns FLB seine erste zweiteilige Single «Gäld» in der «Radio Edit» und in einer «Maxi-Version». Dieses Vorgehen ist aus der Not heraus entstanden, weil seine Texte nicht selten einfach die übliche «3:30-Minuten»-Vorgabe der Radiostationen überschreiten, will man sie denn beim Anhören auch noch verstehen, was bei Rap oft nur den jüngeren Fans gelingt. Die Raps von FLB schliessen nichts aus, sind aber wohl eher auf das Zielpublikum «30+» ausgerichtet.

Francis Louis Bandelier alias FLB kommt aus Basel. Als einfacher Arbeiter hat er mehr Tiefen als Höhen erlebt. Eine etwas chaotische Familiengeschichte, Ausbildung zum Pöstler, dann viele verschiedene Jobs und Wohnungswechsel: Von der Notschlafstelle bis zur eigenen Wohnung war es ein weiter Weg, weil Dichter in unserer Gesellschaft generell unnötig, unbrauchbar und unerwünscht sind, ganz besonders jene, die sich «anmassen», davon «leben» zu wollen. Nach vielen Jahren temporären Jobs und künstlerischen Gehversuchen, die an finanziellen Durststrecken zum Scheitern verurteilt waren, kam dann doch noch etwas Ruhe in sein Leben, durch eine Festanstellung, die ihm viele Jahre zwar jede Menge Leistung abverlangt hat, ihm aber auch die Gelegenheit gab, seine ersten Testaufnahmen zu realisieren, sprich finanzieren.

Einige Schulden aus der Vergangenheit sind geblieben. Denn wer jahrelang temporär arbeitet, baut automatisch Schulden auf, weil «der 13te» erst kürzlich (fast) überall Einzug in das Lohnkonto gehalten hat. Kriminelles oder Drogen hingegen waren nie das Ding von FLB, weil für ihn Gerechtigkeit und Bewusstsein Schlüsselbegriffe sind. Und manchmal, ja manchmal hat er es vorgezogen, anderen Menschen in Not zu helfen anstelle der Steuern zu bezahlen... eine «Todsünde» in diesem Land, die FLB von Herzen gerne begangen hat.

Francis Louis Bandelier ist ein vielseitiger Songtexter. In seinem Repertoire finden sich nebst den Dialekttexten einige deutsche Texte für Balladen, Pop, Country, Rock, Schlager und Rap. Mit inzwischen 59 Jahren bringt er seine ganze Lebenserfahrung in seine Message ein. Eigentlich nennt er seine Dialektsongs «Erzählungen» aus dem Leben, und so ist er mehr «Erzähler» denn «Rapper».

Es warten noch einige Dialektsongs auf ihre Veröffentlichung, vollgepackt mit genialen Texten, wie sie die Schweiz mit Sicherheit noch nicht gehört hat. Der Zweiteiler «Helvetia 1 + 2» hebt sich da ebenso ab wie ein Rap über Drogen («Droh-Gen»), ein «Fasnachts-Rap», ein Rap über unsere Mentalität (Das isch d’Schwiiz», in dem auch Roger Federer eine Zeile im Refrain erhält) oder das «Wunschkonzärt», das eben keine Wünsche offenlässt. Man darf gespannt sein.